Beschäftigungskonzept
Platzangebot
Wir bieten 14 (100%) Beschäftigungsplätze in verschiedenen Ateliers an. Die Anzahl TeilnehmerInnen wird gemäss BSV - Richtlinien (4 bis max. 9 Personen pro Betreuer), durch die Räumlichkeiten, die Nachfrage und die Finanzen bestimmt.Dienstleistungen
Das WerkAtelier Tilia bietet eine Tagesstruktur mit einem allgemein und individuell gestalteten Wochenplan und zwei Beschäftigungsprogrammen an:
Dauerbeschäftigung
Die Dauerbeschäftigung richtet sich an Personen, die aufgrund ihrer Behinderung keinen Leistungs- und Produktionsdruck vertragen. Sie erhalten unbegrenzt eine an ihre Bedürfnisse angepasste Betreuung.
Kurze Aufenthalte
Kurze Aufenthalte verfolgen das Ziel einer beruflichen Integration in die EDW oder in die Privatwirtschaft. Die Teilnehmer stehen unter keinem Produktionsdruck. Ihre Leistungen sollten mit Hilfe einer zielgerichteten Betreuung und regelmässigen Standortbestimmungen während des Aufenthalts steigen. Diese eingliederungsorientierte Betreuung verlangt eine Zusammenarbeit mit dem sozialen Netz und mit der EDW (vor allem gegen Aufenthaltsende).Betreuungsschwerpunkte
Im WerkAtelier Tilia liegen die Schwerpunkte der Betreuung in folgenden zwei Bereichen:Arbeitsverhalten
Die diversen Arbeiten, welche im Tilia ausgeführt werden, sind ohne Produktionsdruck zu realisieren. Die Tätigkeit ist vordergründig als Therapie zu betrachten. Grundlagen der Arbeitsfähigkeit wie Ausdauer, Konzentration, Flexibilität, usw. können in verschiedenen Ateliers beobachtet und gefördert werden. Durch sinnvolle und adäquate Beschäftigung sollen die TeilnehmerInnen Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gewinnen.
Sozialverhalten / Beziehungen
In den verschiedenen Ateliers sind zwischen vier und neun Personen bei der Arbeit. In diesen überschaubaren Gruppen kann jedes Gruppenmitglied die einzelnen Ansätze zu Geborgenheit und Vertrauen finden. Es entsteht eine soziale Struktur, in welcher es möglich ist, Beziehungen aufzubauen. Aktivitäten wie die Gesprächsgruppe oder die Aussenaktivitäten unterstützen gezielt die sozialen Beziehungen. Dieser Rahmen bietet ein ideales Übungsfeld zur Verbesserung sozialer Kompetenzen, für den Umgang mit Gefühlen, die Abgrenzung in der Gruppe und das Erlernen sozialer Fertigkeiten.
Bezugspersonsystem
Das WerkAtelier Tilia arbeitet nach therapeutischen Grundsätzen und mit dem Prinzip des Bezugspersonensystems. Ein Teammitglied ist bestimmt als Bezugsperson, übernimmt die Aktenführung, führt regelmässig Gespräche mit dem/der TeilnehmerIn, trägt die und knüpft die Beziehung zu dem therapeutischen Milieu (Ärzte, Angehörige, SozialarbeiterInnen).Individuelle Förderplanung
Mit jeder Teilnehmerin, jedem Teilnehmer wird eine Förderplanung welche in die oben aufgeführten zwei Schwerpunktthemen der Betreuung unterteilt ist, aufgestellt. Sie besteht aus einer Standortbestimmung und einer Zielvereinbarung. Die Standortbestimmungen finden alle drei Monate statt und die Ziele werden überprüft.Team
Die MitarbeiterInnen des WerkAteliers Tilia kommen aus verschiedenen medizinischen, sozialen, handwerklichen und künstlerischen Berufen. (Sozialpädagogen, KunstherapeutIn, ErgotherapeutIn., Krankenschwester...)