Methoden

Individualisierte Klientenarbeit:

Im Vordergrund steht die klientbezogene Projektarbeit. Diese soziale Aktion wird nach Möglichkeit mit dem Klienten besprochen und erarbeitet.

Wir unterscheiden drei Behandlungsarten:

- informierende, unterstützende, stärkende Hilfe (Krankheit, Behinderung, Sozialversicherungen, Kontakte, Beziehungen, usw)
- beratende Hilfe (Finanzberatung, Materielle Ressourcen, Eingaben und Rekurse bei Sozialversicherungen, Beschäftigung, Wohnen, Freizeit, Ferien, Hilfsmittel, Assistenzdienst, Beziehungen, usw
- begleitende Hilfe (ambulant begleitetes Wohnen, Begleitung bei Platzierungen...)

Systemische Sozialarbeit:

Das äusserst vielseitige Dienstleistungsangebot der emera-Sozialberatung bedingt eine systemische Sicht- und Handlungsweise. Der Mensch in einer Situation der Behinderung soll mit seinen ganzen Vernetzungen wahrgenommen werden. Die Qualitäten der Interaktionen jedes Klienten werden innerhalb der verschiedenen Systeme, an denen er teilhat, beurteilt. Durch die systemische Annäherung beobachtet der Sozialarbeiter oder die Sozialarbeiterin den Aufbau und die Funktionsweise der verschiedenen Systeme, sowie den Einfluss von schlecht funktionierenden Prozessen: sich wiederholende, unbefriedigende Muster; problematische Unterordnungen, usw. Die emera-Sozialberatung achtet darauf, dass die Hilfsmassnahmen systemisch koordiniert werden. Sie bezieht das Umfeld immer in ihre Überlegungen und Handlun-gen mit ein. Sie ist in jedem Fall um ein koordiniertes, systemisches Vorgehen bemüht.


Themenspezifische Gruppenarbeit:

Dabei werden von einer Sozialarbeiterin mehrere Klienten und Klientinnen gleichzeitig zu speziellen Themen (wie Budgetberatung, Sozialversicherungsprobleme, Behinderungen, usw. ) beraten. Solche Ansätze ergeben sich bei Selbsthilfegruppen, aber auch in der Tagesklinik des PZO. Es handelt sich um eine prophylaktische, themen-bezogene Gruppenarbeit mit gruppendynamischen Ansätzen.


Generelle Dienstleistungen:

- Vertretung der Anliegen behinderter Menschen in der Öffentlichkeit
- Sozialpolitische Vorstösse auf kommunaler und regionaler Ebene
- Medienarbeit, Vorträge, Diskussionsbeiträge zum Themen der Behinderung
- Zusammenarbeit mit dem Psychiatriezentrum Oberwallis, mit den sozialmedizinischen Zentren, mit Fachorganisationen und Selbsthilfegruppen