Die Personen, die das Projekt «Mal seh’n» durchführen, leben selbst mit einer Beeinträchtigung: Sehbehinderung, Hör- oder Bewegungsbeeinträchtigung, Trisomie 21 oder Autismus-Spektrum-Störung. In den Erfahrungsberichten erklären sie die täglichen Herausforderungen, denen sie begegnen, sowie die Fähigkeiten und Mittel, die ihnen helfen, diese zu überwinden. Anschliessend beantworten sie die Fragen der Schülerinnen und Schüler, zum Beispiel:
- Welche Fähigkeiten und Bedürfnisse haben Menschen mit Beeinträchtigungen?
- Wie sieht der Alltag aus, wenn bestimmte Funktionen nicht zugänglich oder eingeschränkt sind?
- Welche Voraussetzungen sind notwendig, um eine echte Inklusion zu ermöglichen?
Der direkte Kontakt mit unseren Moderatorinnen und Moderatoren ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Ängste abzubauen und Vorurteile zu überwinden – und legt so den Grundstein für gegenseitiges Verständnis und Respekt.
Die Erfahrungsberichte können in Klassen von maximal 25 Schülerinnen und Schülern stattfinden. Eine Begleitperson von Procap Schweiz übernimmt die Vorführung des Films vor Ort sowie die Organisation der Moderation. Die Lehrpersonen bleiben während der gesamten Sitzung im Klassenzimmer.